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Lotto, Wetten & Co.: Welche Gewinne muss ich versteuern?

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Der Jugendschutz und der Spielerschutz sollen gewährleistet sein. Der Vertrag soll sicherstellen, dass Glücksspiele ordnungsgemäß durchgeführt, die Spielenden vor betrügerischen Machenschaften geschützt werden und die mit Glücksspielen verbundene Folge- und Begleitkriminalität abgewehrt wird.

  • Für Daytrading mit Sportwetten (sehr häufiges Wetten) ist die Grenze zur Gewerblichkeit schnell überschritten.
  • Der Einsatz von automatisierten Bots oder Trading-Software spricht stark für eine gewerbliche Tätigkeit.
  • Steuerliche Veranlagung als Gewerbetreibender bringt Buchführungspflichten mit sich.
  • Für kurzfristige, spekulative Gewinne aus solchem "Wett-Trading" gibt es keine spezielle Steuer.

Um diese Ziele zu erreichen, sind "differenzierte Maßnahmen für die einzelnen Glücksspielformen vorgesehen, um deren spezifischen Sucht-, Betrugs-, Manipulations- und Kriminalitätsgefährdungspotentialen Rechnung zu tragen", wie es im Gesetz heißt. Mit dem Glückspielstaatsvertrag 2021 wurde ein Einzahlungslimit von 1.000 Euro pro Monat beschlossen – dieses gilt anbieterübergreifend.

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Im Prinzip müssen sich also die Spieler, die hin und wieder Gewinne aus Sportwetten erzielen, keine Sorgen um eine Versteuerung machen. Denn diesen wird die gesetzliche Wettsteuer in Höhe von 5 % schließlich immer direkt von dem Wettanbieter abgezogen, bei dem diese ihre Wetten platzieren. Doch es gibt auch noch einen weiteren Sonderfall und zwar dann, wenn eine Person, den Großteil ihres regelmäßigen monatlichen Einkommens mithilfe von Sportwetten erzielt.

Hier droht eine rechtliche Grauzone: Gewinne in ausländischen Spielbanken

Spieler/innen können also entweder bis zu 1.000 Euro pro Monat in einem Online-Casino einsetzen oder die 1.000 Euro auf verschiedene Online-Casinos verteilen.

Spielerstatus Abzugsfähigkeit der Verluste Verrechnung mit Gewinnen Besonderheiten
Privatspieler Nein Nicht möglich Verluste mindern nicht die Steuerlast.
Gewerblicher Spieler Ja (Betriebsausgaben) Mit steuerpflichtigen Gewinnen verrechenbar Kann zu Verlustvortrag führen.
Profispieler (selbständig) Ja (Werbungskosten) Mit Einnahmen aus der Tätigkeit verrechenbar Bei negativem Gesamtergebnis: Verlustfeststellung.

Die Summe aller Einsätze innerhalb eines Monats darf die 1.000-Euro-Grenze aber nicht überschreiten. Und es dürfen keine Einsätze gleichzeitig bei mehreren Online-Casinos getätigt werden. Unter anderem deshalb gibt es die bundesweite Spielersperrdatei OASIS. Die Anbietenden müssen einen sogenannten Panik-Button einrichten. Wird dieser von einem Spieler oder einer Spielerin gedrückt, ist das Konto für 24 Stunden gesperrt.

  • Für Sportwett-Tippgemeinschaften gelten besondere Regeln: Die Gemeinschaft selbst kann steuerpflichtig sein.
  • Die Auszahlung an einzelne Mitglieder einer Tippgemeinschaft kann als private Zuwendung steuerfrei sein.
  • Die Organisation einer Tippgemeinschaft gegen Entgelt ist immer steuerpflichtig.
  • Die rechtliche Struktur (GbR, Verein) der Gemeinschaft ist für die Besteuerung entscheidend.

Außerdem müssen die Spielenden regelmäßig über den Stand ihrer Gewinne und Verluste informiert werden. Weitere Einschränkungen: Tischspiele wie Baccara, Roulette oder Blackjack sind in Online-Casinos ebenso verboten wie Werbung dafür im Radio oder Fernsehen zwischen 6 Uhr morgens und 21 Uhr am Abend. Der Glücksspielstaatsvertrag wird zwar, wie oben erwähnt, gerne Online-Casino-Gesetz genannt, weil er hauptsächlich zur Regulierung von Online-Casinos entstanden ist. Allerdings enthält er auch Vorschriften für andere Arten von Glücksspiel.

  • Ein Steuerberater kann helfen, eine vorherige verbindliche Auskunft vom Finanzamt einzuholen.
  • Im Zweifelsfall sollte man beim Finanzamt die Tätigkeit anmelden, um späteren Nachforderungen vorzubeugen.
  • Die Rechtsprechung zur Gewerblichkeit von Sportwetten ist nicht einheitlich und entwickelt sich weiter.
  • Eine klare Trennung der Konten für private und eventuelle gewerbliche Wettaktivitäten ist empfehlenswert.
  • Auch bei steuerfreien Gewinnen können Sozialversicherungsträger bei Leistungsbezug (z.B. Alg II) die Gewinne anrechnen.

Einige Beispiele: Spielbanken und Spielhallen, Wetten auf Sportereignisse und andere Wettbewerbe sowie Online-Poker und Lotterien. Wichtige Info für Spielerinnen und Spieler: Gewinne, die Sie in einem Online-Casino erzielen, müssen nicht versteuert werden. Das gilt auch für Sportwetten und Lottogewinne. Lediglich bei der Abgabe von Wetten fällt teilweise eine Wettsteuer an. Die muss zwar von den Wettanbietern bezahlt werden, wird von diesen in vielen Fällen aber schon bei Abgabe der Wette den Spielern und Spielerinnen abgezogen. Generieren Sie allerdings regelmäßig hohe Gewinne, könnte das Finanzamt auf die Idee kommen, Sie als Berufsspieler/in einzustufen. In diesem Fall müssten Sie für Ihre Gewinne Einkommensteuer bezahlen. Ein weiterer Sonderfall sind Gewinne bei Pokerturnieren, mehr dazu erfahren Sie in unserem Artikel Poker: Gewinne sind steuerpflichtig.

Fazit: Ein komplexes Feld mit vielen Beteiligten

In diesem Fall müssten Sie für Ihre Gewinne Einkommensteuer bezahlen. Ein weiterer Sonderfall sind Gewinne bei Pokerturnieren, mehr dazu erfahren Sie in unserem Artikel Poker: Gewinne sind steuerpflichtig. Wenn Sie sich den Glücksspielstaatsvertrag 2021 in Gänze anschauen möchten, werden Sie auf den Webseiten mehrerer Landesregierungen fündig. Zum Beispiel bei der Berliner Landesregierung: Glückspielstaatsvertrag 2021 (GlüStV) Leistungsbeschreibung Wenn Sie einen Totalisator betreiben oder als Buchmacher/in tätig sind, oder öffentliche Lotterien und Ausspielungen oder Sportwetten veranstalten, müssen Sie die Rennwett-, Lotterie- oder Sportwettensteuer anmelden und entrichten. Von der Besteuerung ausgenommen sind Ausspielungen, a) bei denen Ausweise nicht erteilt werden oder b) bei denen der Gesamtpreis der Lose einer Ausspielung den Wert von 650 Euro nicht übersteigt, es sei denn, dass der Veranstalter ein Gewerbetreibender oder Reisegewerbetreibender im Sinne des Gewerberechts ist oder dass die Gewinne ganz oder teilweise in barem Geld bestehen; von den zuständigen Behörden genehmigte Lotterien und Ausspielungen, bei denen der Gesamtpreis der Lose einer Lotterie oder Ausspielung a) bei Lotterien und Ausspielungen zu ausschließlich gemeinnützigen, mildtätigen oder kirchlichen Zwecken den Wert von 40.000 Euro,b) in allen anderen Fällen den Wert von 240 Euro nicht übersteigt.

Glücksspiel in Deutschland steuerfrei: für Lottogewinner ein „Zusatzgewinn“

Von der Besteuerung ausgenommen sind von den zuständigen inländischen Behörden erlaubte öffentliche Lotterien und Ausspielungen, bei denen der Gesamtbetrag der geleisteten Teilnahmeentgelte den Wert von 1.000 € nicht übersteigt. Anmeldeformular kurze und schlüssige Darlegung des Verwendungszwecks, soweit eine Steuerbefreiung für eine Lotterie oder Ausspielung zu ausschließlich gemeinnützigen, mildtätigen oder kirchlichen Zwecken beantragt wird Welche Unterlagen erforderlich sind, erfahren Sie beim zuständigen Finanzamt. kurze und schlüssige Darlegung des Verwendungszwecks, soweit eine Steuerbefreiung für eine Lotterie oder Ausspielung zu ausschließlich gemeinnützigen, mildtätigen oder kirchlichen Zwecken beantragt wird Anträge / Formulare Schriftform erforderlich: Ja Persönliches Erscheinen nötig: Nein Die Vordrucke für Steueranmeldungen zur Totalisatorsteuer, Sportwetten-, Buchmacher-, Lotteriesteuer sowie Online-Pokersteuer und Steuer auf das virtuelle Automatenspiel finden Sie unter dem nachfolgenden Link: Die Vordrucke für Steueranmeldungen zur Totalisatorsteuer, Sportwetten-, Buchmacher-, Lotteriesteuer sowie Online-Pokersteuer und Steuer auf das virtuelle Automatenspiel finden Sie unter dem nachfolgenden Link: Sportwetten sind hierzu auf der einen Seite äußerst beliebt unter den Fans der verschiedenen Sportarten, wenngleich diese in Deutschland nicht selten der Auslöser großer Diskussionen sind. Denn Sportwetten besitzen ein äußerst hohes Suchtpotenzial und können mitunter sogar dazu führen, dass sich Personen äußerst hoch verschulden, da diese einen großen Teil ihrer Einkünfte in das Platzieren von Sportwetten investieren. Allerdings haben die Spieler, trotz dieser Gefahren, auch die Möglichkeit, im Bestfall selbst Geld mit dem Platzieren von Sportwetten zu gewinnen. Wenn Sie sich den Glücksspielstaatsvertrag 2021 in Gänze anschauen möchten, werden Sie auf den Webseiten mehrerer Landesregierungen fündig. Zum Beispiel bei der Berliner Landesregierung: Glückspielstaatsvertrag 2021 (GlüStV) Leistungsbeschreibung Wenn Sie einen Totalisator betreiben oder als Buchmacher/in tätig sind, oder öffentliche Lotterien und Ausspielungen oder Sportwetten veranstalten, müssen Sie die Rennwett-, Lotterie- oder Sportwettensteuer anmelden und entrichten. Von der Besteuerung ausgenommen sind Ausspielungen, a) bei denen Ausweise nicht erteilt werden oder b) bei denen der Gesamtpreis der Lose einer Ausspielung den Wert von 650 Euro nicht übersteigt, es sei denn, dass der Veranstalter ein Gewerbetreibender oder Reisegewerbetreibender im Sinne des Gewerberechts ist oder dass die Gewinne ganz oder teilweise in barem Geld bestehen; von den zuständigen Behörden genehmigte Lotterien und Ausspielungen, bei denen der Gesamtpreis der Lose einer Lotterie oder Ausspielung a) bei Lotterien und Ausspielungen zu ausschließlich gemeinnützigen, mildtätigen oder kirchlichen Zwecken den Wert von 40.000 Euro,b) in allen anderen Fällen den Wert von 240 Euro nicht übersteigt. Von der Besteuerung ausgenommen sind von den zuständigen inländischen Behörden erlaubte öffentliche Lotterien und Ausspielungen, bei denen der Gesamtbetrag der geleisteten Teilnahmeentgelte den Wert von 1.000 € nicht übersteigt. Anmeldeformular kurze und schlüssige Darlegung des Verwendungszwecks, soweit eine Steuerbefreiung für eine Lotterie oder Ausspielung zu ausschließlich gemeinnützigen, mildtätigen oder kirchlichen Zwecken beantragt wird Welche Unterlagen erforderlich sind, erfahren Sie beim zuständigen Finanzamt.

Weitere interessante Themen -Tipico FAQ

Außerdem müssen die Spielenden regelmäßig über den Stand ihrer Gewinne und Verluste informiert werden. Weitere Einschränkungen: Tischspiele wie Baccara, Roulette oder Blackjack sind in Online-Casinos ebenso verboten wie Werbung dafür im Radio oder Fernsehen zwischen 6 Uhr morgens und 21 Uhr am Abend. Der Glücksspielstaatsvertrag wird zwar, wie oben erwähnt, gerne Online-Casino-Gesetz genannt, weil er hauptsächlich zur Regulierung von Online-Casinos entstanden ist. Allerdings enthält er auch Vorschriften für andere Arten von Glücksspiel. Einige Beispiele: Spielbanken und Spielhallen, Wetten auf Sportereignisse und andere Wettbewerbe sowie Online-Poker und Lotterien.

Großer Gewinn, große Geste – aber denk an die Schenkungssteuer

Wichtige Info für Spielerinnen und Spieler: Gewinne, die Sie in einem Online-Casino erzielen, müssen nicht versteuert werden. Das gilt auch für Sportwetten und Lottogewinne. Lediglich bei der Abgabe von Wetten fällt teilweise eine Wettsteuer an. Die muss zwar von den Wettanbietern bezahlt werden, wird von diesen in vielen Fällen aber schon bei Abgabe der Wette den Spielern und Spielerinnen abgezogen. Generieren Sie allerdings regelmäßig hohe Gewinne, könnte das Finanzamt auf die Idee kommen, Sie als Berufsspieler/in einzustufen. kurze und schlüssige Darlegung des Verwendungszwecks, soweit eine Steuerbefreiung für eine Lotterie oder Ausspielung zu ausschließlich gemeinnützigen, mildtätigen oder kirchlichen Zwecken beantragt wird Anträge / Formulare Schriftform erforderlich: Ja Persönliches Erscheinen nötig: Nein Die Vordrucke für Steueranmeldungen zur Totalisatorsteuer, Sportwetten-, Buchmacher-, Lotteriesteuer sowie Online-Pokersteuer und Steuer auf das virtuelle Automatenspiel finden Sie unter dem nachfolgenden Link: Die Vordrucke für Steueranmeldungen zur Totalisatorsteuer, Sportwetten-, Buchmacher-, Lotteriesteuer sowie Online-Pokersteuer und Steuer auf das virtuelle Automatenspiel finden Sie unter dem nachfolgenden Link: Sportwetten sind hierzu auf der einen Seite äußerst beliebt unter den Fans der verschiedenen Sportarten, wenngleich diese in Deutschland nicht selten der Auslöser großer Diskussionen sind. Denn Sportwetten besitzen ein äußerst hohes Suchtpotenzial und können mitunter sogar dazu führen, dass sich Personen äußerst hoch verschulden, da diese einen großen Teil ihrer Einkünfte in das Platzieren von Sportwetten investieren. Allerdings haben die Spieler, trotz dieser Gefahren, auch die Möglichkeit, im Bestfall selbst Geld mit dem Platzieren von Sportwetten zu gewinnen. Dabei entrichten diese zwar, zumindest bei den meisten Anbietern, mit jeder Wette auch eine Wettsteuer, in Höhe bet seriose online wettanbieter von fünf Prozent, welche die Anbieter in Deutschland pro abgegebener Wette an das Finanzamt abführen müssen. Allerdings obliegt es hierbei dem jeweiligen Anbieter, in welcher Form dieser die Steuer an seine Kundschaft weitergibt. So haben die Wettanbieter unter anderem die Möglichkeit, dem Spieler die fünf Prozent direkt von deren Einsatz oder aber nach der Wette von einem möglichen Gewinn abzuziehen, was im Grunde schlussendlich auf dasselbe hinausläuft. Zudem existieren unter den Wettanbietern auch einige, wie beispielsweise Tipico, die komplett darauf verzichten die hierzulande gesetzlich vorgeschriebene Wettsteuer an die Spieler auf der eigenen Webseite weiterzugeben. Doch wie verhält sich die Situation in Bezug auf Sportwetten hierzulande eigentlich dann, wenn der Spieler einen Großteil seines monatlichen Einkommens auf diesem Wege erwirtschaftet? Muss dieser seine Sportwetten Gewinne am Jahresende dann wie andere Einkünfte aus Arbeit ganz normal versteuern oder gelten in diesem Fall andere Bestimmungen?

Keine Wettsteuer bei Tipico

Da im Laufe der Jahre die Online-Wetten unter den Spielern immer beliebter wurden und der deutsche Staat ebenfalls einen Teil des Kuchens im Bereich der Sportwetten abhaben wollte, wurde 2012 die Wettsteuer in Höhe von 5 Prozent, im sogenannten Rennwett- und Lotteriegesetz verankert. Dies hat für den deutschen Staat zusätzliche Einnahmen in Höhe von über einer Milliarde Euro pro Jahr zur Folge, die zu großen Teilen von den Spielern bei den Wettanbietern getragen werden. Es gibt allerdings unter den Anbietern von Sportwetten auch heute noch einige, die auf die Erhebung der gesetzlichen Wettsteuer komplett verzichten. Auch sieben Jahre, nachdem die Wettsteuer im Jahr 2012 hierzulande gesetzlich eingeführt wurde, existieren immer noch einige Anbieter, welche komplett darauf verzichten, diese Steuer an die eigenen Spieler weiterzugeben. Dazu gehört unter anderem auch der Anbieter Tipico, welcher in Deutschland zu den beliebtesten Anbietern unter den Spielern gehört.

Weitere Fragen

Auch und vor allem, wegen der attraktiven Wettquoten, die sich bei diesem Anbieter häufig auf die angebotenen Begegnungen finden lassen. Doch wie ist es möglich, dass Anbieter wie Tipico auf einer Weitergabe der Wettsteuer verzichten können, wobei diese die Steuer dennoch am Jahresende an den deutschen Fiskus abführen müssen? Das geht allein daher, weil diese Anbieter bereits durch die verlorenen Wetten ihrer Kunden einen derart hohen Umsatz erzielen, dass es für diese kein Problem darstellt, diese Steuer am Jahresende hiervon an das Finanzamt abzuführen. Es gibt jedoch zudem auch einige andere Anbieter, bei denen in einem solchen Fall die Wettquoten stark unter dem Verzicht auf die Erhebung der Wettsteuer leiden, da der Betreiber in diesem Fall an anderer Stelle sparen muss, um am Ende des Jahres die eigene Steuerschuld begleichen zu können. Denn andernfalls würde dies hierzulande große Probleme für das jeweilige Unternehmen bedeuten, welches mit seinen Steuerzahlungen in Rückstand geraten ist. Zwar kommt es nur äußerst selten vor, dass Menschen den Großteil ihres monatlichen Einkommens mit Sportwetten erzielen, dennoch existieren hierfür ganz genaue Bestimmungen. So gehören Gewinne aus Glücksspielangeboten, zu denen hierzulande auch Sportwetten Angebote zählen, nicht zu den sieben steuerpflichtigen Einkunftsarten in Deutschland, welche sich im § 2 Absatz 3 des Einkommenssteuergesetzes nachlesen lassen. Dies hatte viele Jahre auch zur Folge, dass der Staat keinerlei Steuern auf Glücksspiele erheben durfte und sämtliche Gewinne demnach Steuerfrei waren. Und das ist auch nur logisch, denn würden Wettgewinne unter die Einkunftsarten hierzulande fallen, dann könnten die Spieler demnach auch die Verluste hieraus geltend machen.

Dokument Zweck Empfohlener Aufbewahrungszeitraum Notwendig für
Auszahlungsbelege aller Gewinne Nachweis der Einnahmenhöhe 10 Jahre nach Ende des Steuerjahres Gewerbetreibende & Profis
Einsatzbelege / Kontoauszüge Nachweis der Ausgaben / Verluste 10 Jahre nach Ende des Steuerjahres Gewerbetreibende & Profis
Protokoll der Wettstrategie & Analysen Nachweis der Gewinnerzielungsabsicht Unbefristet bei laufender Tätigkeit Gewerbenachweis ggü. Finanzamt
Separates Bankkonto (Geschäftskonto) Trennung Privat-/Betriebsvermögen Kontoauszüge 10 Jahre Gewerbetreibende & Profis

Da im Laufe der Jahre die Online-Wetten unter den Spielern immer beliebter wurden und der deutsche Staat ebenfalls einen Teil des Kuchens im Bereich der Sportwetten abhaben wollte, wurde 2012 die Wettsteuer in Höhe von 5 Prozent, im sogenannten Rennwett- und Lotteriegesetz verankert. Dies hat für den deutschen Staat zusätzliche Einnahmen in Höhe von über einer Milliarde Euro pro Jahr zur Folge, die zu großen Teilen von den Spielern bei den Wettanbietern getragen werden. Es gibt allerdings unter den Anbietern von Sportwetten auch heute noch einige, die auf die Erhebung der gesetzlichen Wettsteuer komplett verzichten. Auch sieben Jahre, nachdem die Wettsteuer im Jahr 2012 hierzulande gesetzlich eingeführt wurde, existieren immer noch einige Anbieter, welche komplett darauf verzichten, diese Steuer an die eigenen Spieler weiterzugeben.

Land Steuerpflicht auf Gewinne Bemerkungen / Grenzen
Deutschland Nein Privat veranlasste Glücksspielgewinne sind steuerfrei (§ 3 Nr. 44 EStG).
Österreich Nein Gewinne aus privat ausgeübten Glücksspielen sind nicht steuerbar.
Vereinigte Staaten Ja Gewinne müssen als "Sonstige Einkünfte" versteuert werden (ab 600 USD).
Vereinigtes Königreich Nein Gewinne von Privatpersonen sind generell steuerfrei.
Frankreich Ja Pauschale Abgeltungsteuer von 12% auf den Bruttogewinn.

Dazu gehört unter anderem auch der Anbieter Tipico, welcher in Deutschland zu den beliebtesten Anbietern unter den Spielern gehört.

Spiel- & Lottogewinne: Meist steuerfrei – aber nicht immer

Der Jugendschutz und der Spielerschutz sollen gewährleistet sein. Der Vertrag soll sicherstellen, dass Glücksspiele ordnungsgemäß durchgeführt, die Spielenden vor betrügerischen Machenschaften geschützt werden und die mit Glücksspielen verbundene Folge- und Begleitkriminalität abgewehrt wird. Um diese Ziele zu erreichen, sind "differenzierte Maßnahmen für die einzelnen Glücksspielformen vorgesehen, um deren spezifischen Sucht-, Betrugs-, Manipulations- und Kriminalitätsgefährdungspotentialen Rechnung zu tragen", wie es im Gesetz heißt. Mit dem Glückspielstaatsvertrag 2021 wurde ein Einzahlungslimit von 1.000 Euro pro Monat beschlossen – dieses gilt anbieterübergreifend. Spieler/innen können also entweder bis zu 1.000 Euro pro Monat in einem Online-Casino einsetzen oder die 1.000 Euro auf verschiedene Online-Casinos verteilen.

Was kann ich beim Pokerspiel von der Steuer absetzen?

Die Summe aller Einsätze innerhalb eines Monats darf die 1.000-Euro-Grenze aber nicht überschreiten. Und es dürfen keine Einsätze gleichzeitig bei mehreren Online-Casinos getätigt werden. Unter anderem deshalb gibt es die bundesweite Spielersperrdatei OASIS. Die Anbietenden müssen einen sogenannten Panik-Button einrichten. Wird dieser von einem Spieler oder einer Spielerin gedrückt, ist das Konto für 24 Stunden gesperrt. Auch und vor allem, wegen der attraktiven Wettquoten, die sich bei diesem Anbieter häufig auf die angebotenen Begegnungen finden lassen. Doch wie ist es möglich, dass Anbieter wie Tipico auf einer Weitergabe der Wettsteuer verzichten können, wobei diese die Steuer dennoch am Jahresende an den deutschen Fiskus abführen müssen? Das geht allein daher, weil diese Anbieter bereits durch die verlorenen Wetten ihrer Kunden einen derart hohen Umsatz erzielen, dass es für diese kein Problem darstellt, diese Steuer am Jahresende hiervon an das Finanzamt abzuführen. Es gibt jedoch zudem auch einige andere Anbieter, bei denen in einem solchen Fall die Wettquoten stark unter dem Verzicht auf die Erhebung der Wettsteuer leiden, da der Betreiber in diesem Fall an anderer Stelle sparen muss, um am Ende des Jahres die eigene Steuerschuld begleichen zu können. Denn andernfalls würde dies hierzulande große Probleme für das jeweilige Unternehmen bedeuten, welches mit seinen Steuerzahlungen in Rückstand geraten ist. Im Prinzip müssen sich also die Spieler, die hin und wieder Gewinne aus Sportwetten erzielen, keine Sorgen um eine Versteuerung machen. Denn diesen wird die gesetzliche Wettsteuer in Höhe von 5 % schließlich immer direkt von dem Wettanbieter abgezogen, bei dem diese ihre Wetten platzieren. Doch es gibt auch noch einen weiteren Sonderfall und zwar dann, wenn eine Person, den Großteil ihres regelmäßigen monatlichen Einkommens mithilfe von Sportwetten erzielt.

Lotterien und Sportwetten

Dabei entrichten diese zwar, zumindest bei den meisten Anbietern, mit jeder Wette auch eine Wettsteuer, in Höhe bet seriose online wettanbieter von fünf Prozent, welche die Anbieter in Deutschland pro abgegebener Wette an das Finanzamt abführen müssen. Allerdings obliegt es hierbei dem jeweiligen Anbieter, in welcher Form dieser die Steuer an seine Kundschaft weitergibt. So haben die Wettanbieter unter anderem die Möglichkeit, dem Spieler die fünf Prozent direkt von deren Einsatz oder aber nach der Wette von einem möglichen Gewinn abzuziehen, was im Grunde schlussendlich auf dasselbe hinausläuft. Zudem existieren unter den Wettanbietern auch einige, wie beispielsweise Tipico, die komplett darauf verzichten die hierzulande gesetzlich vorgeschriebene Wettsteuer an die Spieler auf der eigenen Webseite weiterzugeben. Doch wie verhält sich die Situation in Bezug auf Sportwetten hierzulande eigentlich dann, wenn der Spieler einen Großteil seines monatlichen Einkommens auf diesem Wege erwirtschaftet?

Sie haben eine Frage im Bereich Steuerrecht?

Muss dieser seine Sportwetten Gewinne am Jahresende dann wie andere Einkünfte aus Arbeit ganz normal versteuern oder gelten in diesem Fall andere Bestimmungen? Zwar kommt es nur äußerst selten vor, dass Menschen den Großteil ihres monatlichen Einkommens mit Sportwetten erzielen, dennoch existieren hierfür ganz genaue Bestimmungen. So gehören Gewinne aus Glücksspielangeboten, zu denen hierzulande auch Sportwetten Angebote zählen, nicht zu den sieben steuerpflichtigen Einkunftsarten in Deutschland, welche sich im § 2 Absatz 3 des Einkommenssteuergesetzes nachlesen lassen. Dies hatte viele Jahre auch zur Folge, dass der Staat keinerlei Steuern auf Glücksspiele erheben durfte und sämtliche Gewinne demnach Steuerfrei waren. Und das ist auch nur logisch, denn würden Wettgewinne unter die Einkunftsarten hierzulande fallen, dann könnten die Spieler demnach auch die Verluste hieraus geltend machen.

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